Spezielle Therapiekonzepte unterstützen den Rehabilitationsprozess von Anfang an. Unser Arbeitsalltag ist geprägt durch die enge Verknüpfung der Grund- und Behandlungspflege mit therapeutischen Maßnahmen. In der Pflege orientieren sich unsere Mitarbeiter am Affoltermodell®, der Basalen Stimulation® in der Pflege, dem Bobathkonzept, der F.O.T.Therapie® nach Coombes, und der Lagerung in Neutralstellung (LIN).
Die patientenorientierte Arbeit über 24 Stunden hinweg erfordert von den Pflegenden ein hohes Engagement und ermöglicht genaues Beobachten im Rehabilitationsverlauf. Somit können Pflegemaßnahmen jederzeit an die aktuellen Bedürfnisse des Patienten angepasst werden.
Die Verknüpfung von pflegerischen und therapeutischen Maßnahmen von der Aufnahme bis zur Entlassung bildet den zentralen Behandlungsgrundsatz unserer Mitarbeiter.
Um die noch vorhandenen Fähigkeiten der Patienten von Anfang an besser zu kennen und gezielt zu fördern, sind die Pflegekräfte einer Station Bezugspflegegruppen zugeordnet. Angehörige haben dadurch zusätzlich die Möglichkeit ihre Fragen und Eindrücke gleichen Ansprechpartnern zu stellen.
Der Einbezug der Angehörigen in die Rehabilitation bildet ein weiteres Element in unserer täglichen Arbeit. Mit ihrer Hilfe erfahren wir wichtige Informationen aus der Biografie des Patienten.
Die besondere Herausforderung unserer Mitarbeiter auf der Intensivpflegestation ist, vegetativ instabile Patienten Intensivmedizinisch zu betreuen und gleichzeitig mit den Rehabilitationsmaßnahmen zu beginnen.
Unsere Pflegekräfte sind qualifiziert in den Bereichen Intensiv-/ Anästhesiepflege und den obengenannten Therapiekonzepten in der Pflege, somit ist der Beginn der Neurologischen Frührehabilitation schon bei vegetativ instabilen Intensivpatienten gewährleistet.
Eine kontinuierliche Praxisbegleitung sorgt fortlaufend für Qualitätskontrollen und Verbesserung der Pflege- und Therapiemaßnahmen.
Die fortlaufende Weiterbildung zur Fachpflegekraft Intensiv- /Anästhesie unsere Mitarbeiter ermöglicht uns, den neuesten Wissenstand in unser Krankenhaus zu transformieren.
Sind die vegetative Stabilisierung und Beatmungstherapie abgeschlossen werden die Patienten auf eine Rehabilitationsstation verlegt.
Die beiden Stationen verfügen über je 15 Bettplätze. An jeden Bettplatz besteht die Möglichkeit die Vitalzeichen des Patienten durch Monitoring zu überwachen.
Die Hauptaufgabe des Pflegepersonals ist es, den Patient in den Alltag zurückzuführen. Oft können Patienten sich nicht mehr daran erinnern, wie Waschen, Anziehen, Essen, Aufstehen etc. gehen. Hier kommt die hohe Qualifikation des Pflegepersonals in den Therapiekonzepten direkt an den Patient.
Die Hilfe zur Selbsthilfe, das heißt so wenig Unterstützung wie nötig, soviel Selbstständigkeit wie möglich, sind nicht Schlagworte, sondern gelebter Rehabilitationsprozess.
Hinzu kommen hohe Anforderungen bezüglich der Krankenbeobachtung, um frühzeitig auftretende Komplikationen zu erkennen und entsprechend handeln zu können.
Fortlaufende Weiterbildungen in den Pflegetherapiekonzepten bilden die fachliche Grundlage in der Neurologischen Pflege von Schwerst- Schädel- Hirnverletzten. Supervisionen durch Kursleiter, Trainer und Praxisbegleiter helfen das Fachwissen in den Alltag zu transferieren und zu vertiefen. Somit ist immer eine Rehabilitative Pflege auf den neuesten Erkenntnissen möglich.
o http://www.basale-stimulation.de/
o http://www.affolterteam.de/
o http://www.lin-arge.de/
o http://www.bika.de/
o http://www.formatt.org/