Fachkrankenhaus NeresheimFachkrankenhaus Neresheim



Diagnostik und Therapie

Neurountersuchung

Menschen mit Hirnschäden erhalten in unserem Fachkrankenhaus eine qualifizierte Versorgung auf technisch hohem Niveau.

Für die Diagnostik von Erkrankungen des Gehirns nutzen wir moderne Medizintechnik:

  • Monitoring: kontinuierliche Überwachung, invasives Kreislaufmonitoring, Hirndruckmessung, Notfalllabor 
  • Beatmungstherapie: kontrollierte, assistierte Beatmung, intensivmedizinische Beatmung (CPAP-Therapie) 
  • Röntgendiagnostik: Computertomographie (CT) mit telemedizinischer Überwachung, mobile Röntgengeräte (VMX), Durchleuchtung, Programmierung von Stimmprothesen (Shuntventilen)
  • Elektrophysiologie: Hirnstrombild (EEG), Prüfung der sensorisch, akustisch oder visuell evozierten Potenziale (SEP, AEP, VEP), Messung der Muskelaktivität (Elektromyographie, EMG), Messung der Nervenleitgeschwindigkeit (NLG) 
  • Endoskopie mit Videoaufzeichnung vom Magen-Darm-Trakt, der Bronchien oder des Schluckaktes
  • Ultraschalldiagnostik: alle Organsysteme, Herzultraschall (Echokardiographie), Doppler und Farbduplex einschließlich der Gefäße innerhalb und außerhalb des Kopfes


Für unsere anspruchsvollen Aufgaben nutzen wir spezielle Therapieverfahren

Monitor Gehirn

Operative Eingriffe

Im modern ausgestatteten Operationssaal führen wir folgende Eingriffe durch:

  • Anlage von Kurzschlussverbindungen zwischen Gefäßen (Shunts)
  • Drainage von Nervenwasser (Liquor) aus den Herzkammern und dem Lendenwirbelraum
  • Korrektureingriffe (Revisionen) an Shunts
  • Schädeldachplastiken
  • Wundrevisionen

Ernährung

Unsere Ärzte im SRH Fachkrankenhaus Neresheim haben viel Erfahrung in der Anlage spezieller Ernährungs-Sonden. Als eines von wenigen Zentren in Deutschland punktieren wir auch den Dünndarm direkt durch die Haut (perkutane Direktpunktionen):

  • Anlage von Magensonden für die künstliche Ernährung (perkutane endoskopische Gastrostomie, PEG)
  • Anlage von Darmsonden für die künstliche Ernährung (Jejunostomie, Jet-PEG)
  • Endoskopische Jejunostomie (EPJ) durch die Haut (perkutan)

Spastikbehandlung

Hirnschäden führen sehr häufig zu spastischen Lähmungen. Schmerzen,
Bewegungseinschränkungen und bleibende Gelenkfehlstellungen sind die Folge.
Wir arbeiten dieser Fehlentwicklung bereits in der Frühphase der Behandlung entgegen:

  • Physiotherapie einschließlich manueller Korrektur und anschließender Fixation mit Verbänden (Redressionsverfahren)
  • Medikamentöse Therapie (orale Antispastika)
  • Spritzen mit Botulinumtoxin
  • Muskelkrampflösende Medikamente über einen Rückenmarkskatheter (Baclofen intrathekal)

Aktuelles

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